Rhododendronhain

Mit dem „Weißen Dschungel“ und den „Aprikotdrifts“ rückt die IGA den Rhododendron in den Fokus und erschließt für diese beliebte Pflanze ein erweitertes Betrachtungsfeld.

Vom neu gestalteten Tropenhaus eröffnen sich vielfältige Ausblicke auf den benachbarten „Weißen Dschungel“. Sein Name verweist zum einen auf die Farbgebung zum anderen öffnet er den Bezug zum benachbarten Tropenhaus. Ein geschwungener Weg gliedert die Fläche von ca. 1.400 Quadratmetern, die von altem Baumbestand wie Eichen und Birken aber auch Magnolien sowie Cornus, Malus und Prunus durchzogen ist. Das Bild des Dschungels wird mit unterschiedlichen Rhododendronformen, wie Baum- und Schirmrhododendren und bodennahen Azaleenpflanzungen gestaltet. Hinzu kommen Kletterpflanzen wie Clematis und Geophyten, wie der Bärlauch, sowie Gräser, mehrfarbige Blattschmuckstauden, weißblütige Stauden und Farne. Die Taschentuchbäume und Bambus stellen in Höhenschritten eine harmonische Verbindung zwischen der neuen Bepflanzung und dem Baumbestand her. Die Kombination garantiert einen langen Blütezeitraum. Darüberhinaus entfalten neue Zusammenspiele von Blattform und Blattaustrieb ihre faszinierende Wirkung..

Mit den „Aprikotdrifts“ wird Rhododendron in Aprikottönen in feinen Farbschattierungen präsentiert. In Kombination mit dunkelblütigen Rhododendren, polsterartigen Kiefern und Stauden entstehen ungewöhnliche, fließende Pflanzengruppen – die Drifts –, die das Bild der klassischen Rhododendronkulisse behutsam modernisieren. Auf 700 Quadratmetern bietet der wellenartig modellierte Boden in den Senken gute Voraussetzungen für das Gedeihen des Rhododendrons. Die Bodenverhältnisse begünstigen auch das Gedeihen von Gräsern, Lilien, Iris, Berberitzen und Rosen, welche die Anpflanzungen akzentuieren.

Daten und Fakten

   
 
 
Landschaftsbüro:
 
 
Horeis + Blatt Partnerschaft mbB | Garten- und Landschaftsarchitekten BDLA