Brandenburg

Gärten und Parks in Brandenburg – perfekt in Szene gesetzt

Es ist kein Traum – es gibt sie wirklich in Brandenburg und nicht nur in Ägypten: Pyramiden! Im Branitzer Park in Cottbus stehen gleich zwei davon. Die grüne Oase inmitten der Stadt ist nur wenige Kilometer vom Spreewald entfernt und zählt zu den schönsten Gartenlandschaften Europas. Hier wurde nichts dem Zufall überlassen. Alles ist vom Fürsten Pückler-Muskau gestaltet worden und will entdeckt werden. Bis heute locken die vielen verschiedenen Gärten und Parks in Brandenburg jedes Jahr tausende Besucher an. Ob der Schlosspark von Neuhardenberg im Seenland Oder Spree, der Schlossgarten in Rheinsberg im Ruppiner Seenland oder eben der Branitzer Park in Cottbus.
Im „Preußischen Arkadien“ in Potsdam haben Preußens Monarchen deutlich ihre Spuren hinterlassen. Allein 17 Schlösser und schlossähnliche Gebäude bestimmen das Bild der brandenburgischen Landeshauptstadt, die in die waldreiche Seenlandschaft der Havel eingebettet ist. Baumeister wie Knobelsdorff, Schinkel oder Persius und Landschaftsarchitekten wie Lenné, Eyserbeck und Fürst von Pückler-Muskau gestalteten im königlichen Auftrag die beeindruckende Parklandschaft. Kein Wunder also, dass diese einzigartige Kulturlandschaft im Jahr 1990 mit dem Prädikat UNESCO-Welterbe geadelt worden ist. Zum Potsdamer UNESCO-Welterbe gehören unter anderem die drei historischen Parkanlagen Sanssouci, Neuer Garten und Babelsberg – einschließlich ihrer Bauwerke wie Schloss Sanssouci und das Neue Palais.
Brandenburg kann auf eine lange Gartentradition zurückblicken. Wer einen wahren Farbenrausch erleben möchte, sollte von Mai bis Juni den im Jahr 1863 angelegten Schlosspark Wiesenburg im Fläming besuchen. Dann blühen in dem Garten die Rhododendren – in Gelb, Orange, Pink, Violett, Rot und zartem Rosé. Der damalige Schlossherr Curt Friedrich Ernst von Watzdorf entwickelte einst das Faible für diese Stauden in der Mitte des 19. Jahrhunderts während seiner zahlreichen Reisen durch Europa.
Eine Leidenschaft für Stauden hatte auch Karl Foerster. 1937 legte er in Potsdam auf der Freundschaftsinsel einen Schau- und Lehrgarten mit mehr als eintausend verschiedenen Stauden wie Rittersporn und mehr als 250 Schwertlilien-Sorten im Wassergarten an. Malerisch umgeben von Wasser, liegt das rund sechs Hektar große Eiland zwischen der Alten und Neuen Fahrt des Flusses Havel – nur wenige Meter vom wieder errichteten Stadtschloss entfernt.
Aber auch asiatische Gärten hat Brandenburg zu bieten, zum Beispiel den Roji-Garten in Bartschendorf im Ruppiner Seenland oder in Ferch im Havelland am Schwielowsee. Der dortige Bonsai-Garten zählt zu den schönsten im Land. Wer das Eingangstor passiert, taucht in eine andere Welt ein. Von nun an bestimmen Bambusstäbe, geschwungene Wege und perfekt platzierte Bäume und Sträucher das Bild. Beide Parks sind kleine Paradiese japanischer Gartenkultur in Brandenburg.

Gärten und Parks in Brandenburg – perfekt in Szene gesetzt

Neuhardenberg: ein Kleinod märkischer Architektur und Landschaftsgestaltung
Schinkelkirche Neuhardenberg © TMB-Fotoarchiv Florian Becker

Karl Friedrich Schinkel gab dem klassizistischen Ensemble aus Schloss und Kirche seine heutige architektonische Gestalt.

Leistungen: zwei-stündige Schloss- und Parkführung Neuhardenberg, Kirchenführung Schinkelkirche, Kaffeegedeck in der Schlossbrennerei; ggf. Weiterfahrt durch das Oderbruch
Dauer: 3 h | Preis p. P. 12,00€ (20–50 Personen)

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Abseits der Touristenpfade durchs Oderbruch
© TMB Fotoarchiv Ulf Boettcher

Das verträumte Bad Freienwalde ist der älteste Kurort Brandenburgs.

Leistungen: 1,5 h Schlossführung Freienwalde, Kaffeegedeck in Schloss Gusow; Achtung: Schloss Freienwalde ist montags & dienstags geschlossen
Dauer: 4 h I Preis p.P. 11,00 € (20 – 50  Personen)

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Klosterromantik und deutsche Ingenieurskunst
© TMB/ H.Walter

Das wohl berühmteste Kloster der Mark Brandenbrug.

Leistung: 1,5 h Führung Kloster Chorin, Mittagessen als Tellergericht (Fleisch, Fisch, vegetarisch zur Auswahl), Schiffsfahrt durch das Schiffshebewerk Niederfinow
Dauer: 4,5 h | Preis p. P. 25,00 € (20 – 50 Personen)

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Die Schorfheide – ein legendenumwobenes Revier
Jagdschloss Gross Schoenebeck © Gemeinde Schorfheide Jürgen Rocholl

1990 erhielt die Schorfheide den Status eines UNESCO-Biosphärenreservates.

Leistungen: 90 Minuten Führung Jagdschloss Groß Schönebeck, Mittagessen als Tellergericht (Fleisch, Fisch, vegetarisch zur Auswahl), Führung Hubertusstock
Dauer: 4,5 h | Preis p. P. 19,00 € (20 – 50 Personen)

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Pückler – Babelsberg - Potsdam
© TMB Fotoarchiv Hans Bach

Von Ende April bis Mitte Oktober 2017 wird Schloss Babelsberg Ausstellungsort und gewährt einen Einblick in die gartenkünstlerische Trickkiste des Fürsten Pückler.

Leistungen: geführter Rundgang durch die Ausstellung Pückler. Babelsberg (Schloss und Park) 29.4. – 15.10.2017: Di. – So. 10 – 18 Uhr
Dauer: 2 h Preis pro Gruppe 160,00 € (bis 20 Personen), bis zu weiteren 10 Personen 85,00 €

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Ein Rosengarten für den Kaiser
Ostdeutsche Rosengarten © Stadt Forst(Lausitz) Annette Schild

Zehntausende Rosen in fast 900 Sorten, umrahmt von Skulpturen, Amphoren, Pergolenhöfen und romantischen Wasserspielen laden in Forst in der Lausitz ein!

Leistungen: Besuch und Führung Ostdeutscher Rosengarten Forst (Lausitz)
Dauer: 1,5 h | Preis p. P. 4,00 € Eintritt Rosengarten 3,00 € p. P. 90 minütige Führung Rosengarten (20 – 50 Personen)
Zu den Rosengartenfesttagen am letzten Juni-Wochenende gelten gesonderte Preise.

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„Baum & Zeit“ – ein deutschlandweit einzigartiger Baumkronenpfad
© TMB Fotoarchiv Steffen Lehmann

Natur, Historie und Architektur scheinen an diesem magischen Ort – dem Gelände der Beelitzer Heilstätten – zu einem Gesamtkunstwerk zu verschmelzen.

Leistungen: Eintritt und Führung Baumkronenpfad Beelitz-Heilstätten, 1 Gratisheißgetränk
Dauer: 1 h | Preis p. P. 8,50 € und 100,00 € für die einstündige Gruppenführung (25 – 50 Personen)

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Barocke Kloster- und Gartenpracht mit „Himmlischem Theater“
Kath. Stiftskirche St. Marien Neuzelle © Bernd Geller

Den Mittelpunkt der Anlage bildet die Stiftskirche St. Marien, eine der bedeutendsten Barockkirchen Mitteleuropas.

Leistungen: Führung durch die barocke Stiftkirche des ehemaligen Zisterzienserkloster Neuzelle, den barocken Klostergarten und den Weinberg, Weinverkostung im Winterhaus (2 Sorten mit Käsehäppchen), Mittagessen in einem Restaurant in Neuzelle (Tellergericht)
Dauer: 5,5 h | Preis p. P. 35,00 € (10 – 50 Personen)

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