Sichten einer Landschaft - Kunst auf der IGA

Wie wandelt sich Stadt an ihren Rändern? Was prägt und verändert unsere Wahrnehmung von Landschaft an der Grenze zwischen Natur und Kultur, Öffentlichem und Privatem? Und wie klingt eigentlich Grün? Überraschende, inspirierende, spielerische und anregende Antworten bieten die IGA-Kunstbeiträge.

International renommierte Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturschaffende haben auf Einladung der IGA Berlin 2017 innerhalb eines kuratierten Verfahrens unter der Leitung von Katja Aßmann orts- und publikumsspezifische Arbeiten entwickelt. Sie spielen mit unseren Sehgewohnheiten, erzählen Geschichten, reflektieren und hinterfragen. Sie  laden die Gäste der IGA Berlin 2017 zum Verweilen ein, zum genauen Hinschauen und Zuhören. Das begehbare Spiegellabyrinth des dänischen Künstlers Jeppe Hein (DK),  der artifizielle „Los Angeles Garden“ von Martin Kaltwasser (DE) und die von Anna Rispoli (IT) „zum Leben erweckten“ Märchenfiguren des Künstlers Gorch Wenske in den Gärten der Welt werden auch über die Gartenausstellung hinaus als dauerhafte Attraktionen in den „Gärten der Welt“ verbleiben. Diese drei Arbeiten werden realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Hinzu kommen temporäre künstlerische Interventionen, die nur während der IGA zu sehen sind – wie das Performance-Projekt „ANSPIEL“ von Seraphina Lenz (DE), das sie gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern aus Marzahn Hellersdorf realisiert. Beiträge von Erik Göngrich (DE), Jeanne von Heeswijk (NL), Janet Laurence (A) und Michael Sailstorfer (DE) ergänzen das IGA-Kunsterlebnis. 

Als Referenzstandort für die kuratierte IGA-Kunst dient auch das unweit des IGA-Geländes gelegene „ZKR – Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum Schloss Biesdorf“. Einen ersten Vorgeschmack auf die IGA-Kunstprojekte bietet die Auftaktausstellung „Auftrag Landschaft“ am ZKR. Sie zeigt die Positionen der zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler der IGA Berlin 2017 Seite an Seite mit Künstlern, die sich mit dem Thema Landschaft in der DDR auseinandergesetzt haben.

Mit „Grün Hören“ erwartet die Besucherinnen und Besucher darüber hinaus am Kienberg ein Klangkunsterlebnis der besonderen Art. Es entstand gemeinsam mit der Stiftung NaturTon, einer Initiative von Musikerinnen und Musikern der Staatskapelle Berlin, und der Grün Berlin GmbH. Der Klangkünstler Georg Klein (DE) gewann den 2015 ausgelobten Ideenwettbewerb und wird das interaktive Projekt inszenieren. Auch diese Arbeit verbleibt nach Ende der IGA Berlin 2017 in den Gärten der Welt.

Sichten einer Landschaft - Kunst auf der IGA Veranstaltungskalender

z.B. 28.04.2017

28. April 2017 - 04. Mai 2017

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