Subbotnik

Erik Göngrich

Im Rahmen seines Projekts „Subbotnik“ erkundet Erik Göngrich in künstlerischen Spaziergängen das Gelände rund um den für die IGA Berlin 2017 wieder erschlossenen Kienberg. Der auf Bau- und Trümmerschutt begründete Berg wurde während der DDR im Rahmen von „Subbotnik“-Aktionen bepflanzt. Abgeleitet vom russischen Begriff subbota für Sonnabend, steht „Subbotnik“ für unbezahlte sonnabendliche Arbeitseinsätze, wie sie in der DDR lange Zeit üblich waren. In gemeinsamen Rundgängen mit lokalen Experten und Besuchern der IGA erforscht Göngrich, wie sich der Grünraum Marzahn-Hellersdorfs durch die „Subbotnik“-Aktionen der Bewohnerinnen und Bewohner entwickelt hat.

Die Publikation „Subbotnik – Lenin und die Grünplanung in Marzahn-Hellersdorf“ ist Teil der Spaziergänge und wird gratis an die Teilnehmenden verteilt.

Erik Göngrich ist Künstler und Architekt. In seinen skulpturalen Interventionen untersucht er die Wahrnehmung und Nutzung öffentlicher Räume und ihr Transformationspotential.

Termine

Mittwoch, 27. September, 17 Uhr

Donnerstag, 05. Oktober, 15 Uhr

Freitag, 06. Oktober, 15 Uhr

Freitag, 13. Oktober, 12 und 15 Uhr

Samstag, 14. Oktober, 12 und 15 Uhr

Treffpunkt: IGA-Haupteingang „Kienbergpark“

Am Samstag, den 30. September um 15 Uhr, lädt der IGA-Außenstandort ZKR – Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum Schloss Biesdorf außerdem ein zu „Subbotnik. Vortrag mit Wurst. In ihrem Artist Talk zeichnen Erik Göngrich und Cora Hegewald die Geschichte des Subbotnik nach, fragen nach seiner (revolutionären) Bedeutung in der DDR und nicht zuletzt nach seinem Potential für die Gegenwart. Und wie es sich für einen kollektiven Einsatz gehört, gibt es zur Stärkung etwas Verpflegung für die Gäste.

Samstag, 30. September, 15 Uhr
Eintritt 3 € / Kombiticket Artist Talk und Ausstellung 6 €

ZKR – Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum Schloss Biesdorf
Alt-Biesdorf 55 | 12683 Berlin
S-Bahn Station Biesdorf (S5) | U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz (U5)