SunZilla

Energiearmut ist ein weltweites Problem. Auch in Flüchtlingslagern fehlt es meist an einer adäquaten, zuverlässigen und emissionsarmen Energieversorgung, insbesondere, weil passende Lösungen meist unverständlich, kompliziert, kaum verfügbar und teuer sind. Ein mobiles Solarkraftwerk, welches die Eigenschaften Plug & Play, Modularität und Open-Source vereint, schafft Abhilfe. SunZilla-Kraftwerke könne -ohne Fachkraft- genauso einfach transportiert, installiert und genutzt werden wie Dieselgeneratoren. Gleichzeitig ist das Projekt durch den kollaborativen open-source-Ansatz als Plattform und Motor für Stärkung der lokalen ökonomischen Strukturen und Bildung zu verstehen. Die Nutzer können selber zu Konfektionieren und Vertreibern der Anlage werden. Die Anlage ist kombiniert mit einer Smartphone-App, die ein tiefes Wissen und Verständnis über Energie und Verbrauch ermöglicht sowie Grundlage für diverse Abrechnungs- und Geschäftsmodelle ist.

SunZilla ist ein junges Unternehmen aus Berlin, das aus einer Gründerin und 4 Gründern besteht, die seit 6 Jahren Erfahrung in der gemeinsamen Projektarbeit haben. Das Unternehmen entstand aus einem eigenen Bedürfnis heraus: Bei der Durchführung von diversen öffentlichen Veranstaltungen wurde zur Stromerzeugung auf Benzingeneratoren zurückgegriffen, was erhebliche Nachteile mit sich bringt: Lärm, Abgasemission, Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Als Alternative wurde ein solargetriebener, mobiler Generator entwickelt, der außerdem leise und ebenso zuverlässig ist. Die gemeinsame Vision „Bring the Power to the People“ treibt nun seit 2 Jahren die Unternehmung voran. Ziel des Unternehmens sind Lösungen für die dezentrale Energieversorgung auf Basis von erneuerbaren Energie, welche zugleich transparent und simpel sind und damit den Wissenstransfer und -austausch ermöglichen.