Reflecting Gardens

Jeppe Hein

Die Spiegelinstallation „Reflecting Gardens“ von Jeppe Hein greift die Idee der begehbaren Irrgärten auf, die zu den ältesten Gestaltungselementen der Gartenkunst gehören. Die Verwendung von Spiegeln schafft Durchlässigkeit, irritiert aber die Wahrnehmung der Betrachter und verunsichert zusätzlich hinsichtlich des eigenen Standortes. Inspiriert von Formen der Natur entsteht aus der Überlagerung von drei Blättern die Figur des „Reflecting Gardens“. Ein labyrinthischer Weg, gesäumt von anwachsenden Spiegellamellen, führt in einen Raum im Garten. Im doppelten Sinne ist es ein Ort der Reflexion, an dem die Betrachter sich selbst und ihre Umgebung auf spielerische Weise neu entdecken und erfahren.

Der aus Dänemark stammende Wahlberliner Jeppe Hein ist international bekannt für seine ungewöhnlichen Installationen im öffentlichen Raum, wie Wasserpavillons oder Spiegel- und Bankinstallationen. Das für die IGA Berlin 2017 dauerhaft entstehende Spiegellabyrinth ist das erste öffentlich zugängliche Werk von Jeppe Hein in Berlin.

Auf dem IGA-Gelände: Das Spiegellabyrinth befindet sich in der Nähe der IGA-Arena.