Subbotnik

Erik Göngrich, 2017

Im Rahmen seines Projekts „Subbotnik“ erkundet Erik Göngrich in künstlerischen Spaziergängen das Gelände rund um den für die IGA Berlin 2017 wieder erschlossenen Kienberg. Der auf Bau- und Trümmerschutt begründete Berg wurde während der DDR im Rahmen von „Subbotnik“-Aktionen bepflanzt. Abgeleitet vom russischen Begriff subbota für Sonnabend, steht „Subbotnik“ für unbezahlte sonnabendliche Arbeitseinsätze, wie sie in der DDR lange Zeit üblich waren. In gemeinsamen Rundgängen mit lokalen Experten und Besuchern der IGA erforscht Göngrich, wie sich der Kienberg durch die Freiraumbepflanzungen der Bewohner Marzahn-Hellersdorfs gewandelt hat und welche Subbotnik-Aktionen heute vorstellbar wären.

Erik Göngrich ist Künstler und Architekt. In seinen zumeist partizipativen Interventionen untersucht er die Wahrnehmung und Nutzung öffentlicher Räume und ihr Transformationspotential.

Temporär – nur während der IGA Berlin 2017 – entsteht diese Arbeit.