"Hier spricht der Ort"

Geomantischer Spaziergang

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Geomantie auf der IGA Berlin 2017
Geomantie

Thema: Das Wuhletal im Wandel

Was versteht man unter Geomantie?

Stellen Sie sich vor, Sie gehen durch Berlin und die Bäume, die Häuser, die Straßen, die Parks beginnen Ihnen Ihre Geschichte zu erzählen…. Die moderne Geomantie ist eine ganzheitliche Erfahrungswissenschaft, welche die ursprünglich enge Beziehung zwischen Erde und Mensch wieder erweckt und die Mehrdimensionalität der (Stadt-)Landschaft miteinbezieht. Mit Hilfe der Geomantie können subtile Einflüsse sowie die ganz besondere Qualität eines Ortes, welche ein Resultat verschiedener historischer, sozialer und morphologischer Schichten darstellen auf vielschichtige Art und Weise erfahrbar werden. In alten Mythen und Märchen ist dies oft noch gut nachvollziehbar, wo verwunschene Orte und ihre Wesenheiten eine wichtige Rolle spielen.

Innerhalb der Stadtlandschaft Berlins sind unterschiedlichste historische Schichten miteinander verwoben und verzahnt, die alle einen Bestandteil unseres eigenen kollektiven Gedächtnisses bilden. Darunter liegt der ursprüngliche Landschaftsraum. Den zu entdecken, kann besonders innerhalb des städtischen Gefüges eine sehr lohnende Erfahrung sein.

Beim unserem geomantischen Spaziergang am 3. Und 4. Juni werden wir uns an verschiedenen Stationen im Wuhletal mit allen Sinnen einen persönlichen Zugang zu diesem Landschaftsraum erschließen.

Wir werden uns dem Wesen des Flüsschens Wuhle annähern sowie dem Wuhletal mit seiner zum Teil sehr urwüchsigen Vegetation. Bei archäologischen Grabungen fand man heraus, dass dort bereits vor 10.000 Jahren Jäger und Sammler gesiedelt haben. Sind auch heute noch Erinnerungen daran verborgen und was lehren sie uns heute?

Der Kienberg ist einer der zahlreichen „Trümmerberge“ von Berlin, dem jetzt eine neue Nutzung zugeteilt wurde. Wie sieht der Berg selbst seine neuen Aufgaben?

Diese, auf den ersten Blick etwas absurd klingenden Fragen und noch mehr erforschen wir mittels geomantischer Wahrnehmungsübungen und s.g. Gaia-Touch-Übungen.

Ein Perspektivenwechsel tritt ein. Jeder Mensch nimmt etwas anderes wahr und trägt seinen Teil dazu bei zu erkennen, was der Ort uns mitteilen möchte. Ein Bewusstsein für die Multidimensionalität der Wirklichkeit entsteht und regt zum nachhaltigen Handeln an.

Bitte an bequemes Schuhwerk denken und falls Bedarf besteht, Verpflegung mitbringen.

Wir sind eine Initiative aus Berlin, die bereits seit 20 Jahren besteht und an ein europaweit agierendes "Netzwerk für Geomantie und Wandlung" angebunden ist. Uns geht es u.a. um die Themen: Tiefenökologie, Inner and Outer Transition und Geomantie, ähnlich wie bereits von indigenen Völkern tradiert und Umweltaktivist*innenen wie Vandana Shiva neu umgesetzt. Die Natur und die Erde als lebendiges Wesen zu begreifen, und mit ihnen zu kommunizieren, das ist die Grundlage unserer Arbeit, jedoch nicht im regressiven Sinne, sondern als integraler Ansatz. Viel Inspiration bekommen wir dabei vom international tätigen slowenische Künstler, Geomant und Autor zahlreicher Bücher - Marko Pogacnik. Er hat die geomantische Tradition Europas auf eine zeitgemäße Art und Weise wieder belebt. Er hat viele einfache Zugangsmöglichleiten entwickelt, mittels derer es möglich ist eine tiefere Beziehung zur Landschaft mit all ihren Phänomenen zu erfahren.

www.geomantie-berlin.de

 

 

Mobil im Park
Treffpunkt:

Am Brunnen IGA-Nebeneingang Eisenacher Straße

Mitmach-Aktion

Zielgruppe